Umschuldung

Die Umschuldung als interessante Option

Aufgrund der Tatsache, dass die Banken heute viele unterschiedliche Kreditarten im Angebot haben, kommt es durchaus häufiger vor, dass sich ein Kreditnehmer nicht für die am besten zu ihm bzw. zu seinen Zielen passende Kreditvariante entscheidet. In diesen und einigen weiteren Fällen kann die Umschuldung eine sehr interessante Option sein. Eine Umschuldung beinhaltet kurz zusammengefasst, dass ein bestehender Kredit ganz oder teilweise abgelöst wird, was durch die Aufnahme eines neuen Darlehens geschieht. Dieser neue Kredit wird in vielen Fällen auch als Umschuldungskredit bezeichnet.

Alle Umschuldungskredite auf einen Blick

Es gibt diverse Bereiche, in denen eine Umfinanzierung, wie die Umschuldung mitunter auch bezeichnet wird, in der Praxis sinnvoll sein kann. So stehen Umschuldungen zum Beispiel im Bereich der Immobilienfinanzierung fast an der Tagesordnung. Aber auch immer mehr Verbraucher nutzen eine sehr sinnvolle Option, nämlich einen Dispokredit in einen Ratenkredit umzuschulden. Darüber hinaus kann die Umfinanzierung auch sinnvoll sein, um die vorhandenen Schulden zu ordnen und in nur noch einem „großen“ Kredit zu bündeln.

Die Umschuldung im Bereich der Immobilienfinanzierung

Die Umschuldung kommt im Bereich der Immobilienfinanzierung deshalb sehr häufig vor, weil die Dauer der Zinsfestschreibung nur ganz selten mit der Gesamtdauer der Darlehenstilgung identisch ist. So ist es in der Praxis zum Beispiel üblich, eine Zinsfestschreibung über einen Zeitraum von fünf oder zehn Jahren zu wählen, während es mitunter 30 Jahre und mehr dauert, bis der gesamte Darlehensbetrag getilgt ist. Nach dem Ablauf einer Zinsfestschreibung folgt demzufolge stets eine Umfinanzierung. Die Umschuldungsmaßnahme kann entweder in der Verlängerung des bisherigen Baukredites zu aktuellen Konditionen oder in der Neuaufnahme eines Kredites bei einer anderen Bank bestehen. Auch eine vorzeitige Umschuldung kann mitunter sinnvoll sein. In diesem Fall löst der Kunde das Baudarlehen vorzeitig ab, was in aller Regel dann sinnvoll ist, wenn die aktuellen Hypothekenzinsen wesentlich günstiger als die Zinsen sind, die der Kreditnehmer im Zuge der Zinsfestschreibung derzeit noch zahlen muss. Auch in diesem Fall wäre der neue Immobilienkredit als Umschuldungskredit zu bezeichnen.

Umschuldung vom Dispositionskredit in einen Ratenkredit

Wirtschaftlich besonders attraktiv und in vielen Fällen sinnvoll ist die Umschuldung von einem genutzten Dispokredit in einen Ratenkredit. Bei dem Ratenkredit kann es sich zum Beispiel um einen Sofortkredit oder auch um einen Privatkredit handeln. Entscheidend ist vor allem, dass die Kreditzinsen bei den Ratenkrediten fast immer deutlich niedriger als die Sollzinsen sind, die der Kunde auf dem Girokonto zu zahlen hat, wenn er seinen Dispokredit in Anspruch nimmt. Auf diese Weise ist übrigens durchaus auch eine Schuldensanierung für Arbeitslose möglich. Denn während der Arbeitslose beim Dispokredit vielleicht Zinsen in Höhe von 12 Prozent oder mehr zahlen muss, sind Ratenkredite heute schon ab vier Prozent Zinsen erhältlich. Durch diese deutliche Zinsreduzierung können es nicht wenige arbeitssuchende Personen schaffen, ihre Schulden nach und nach zu reduzieren. Sehr günstige Ratenkredite, die unter anderem auch sehr gut zur Umschuldung genutzt werden können, bietet auch die CreditPlus Bank an, die wir ohnehin als Testsieger empfehlen können.

Die Bündelung verschiedener Kredite zu einem Darlehen

Nicht wenige Verbraucher nehmen zur gleichen Zeit mehrere Darlehen in Anspruch. So wird zum Beispiel das neue Auto über einen Autokredit finanziert, während kurz darauf auch eine neue Wohnzimmereinrichtung sowie eine Urlaubsreise über einen Kredit finanziert werden müssen. Darüber hinaus gibt es oftmals noch Ratenzahlungsvereinbarungen mit Versandhäusern oder anderen Verkäufern. Oftmals wird es bei vielen Krediten unübersichtlich für den Verbraucher, wann an wen welche Raten zu zahlen sind. Daher kann auch in diesem Fall eine Umschuldung sinnvoll sein. Die Umfinanzierung würde dann einfach so aussehen, dass der Verbraucher zunächst ein neues Darlehen aufnimmt und mit dem erhaltenen Kreditbetrag alle Restschulden der bestehenden Darlehen ablöst. Zukünftig müsste dann nur noch eine Kreditrate gezahlt werden, was natürlich deutlich übersichtlicher als zuvor ist.