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Annuitätenkredit

Um in das Thema Annuitätenkredit einzusteigen, möchte ich erst mal einen kleinen Überblick geben. Wir schauen uns heute das Annuitätendarlehen, wie es auch genannt werden kann, genau an. Es soll helfen, sich besser mit dem Thema auszukennen. Sich unter anderem mit den Kosten auseinanderzusetzen, die Beantragungsmöglichkeiten kennenzulernen und die Voraussetzungen zu kennen, wann ein Kredit überhaupt vergeben werden kann und wann eben nicht. Auch gibt es einen Einblick in die möglichen Verwendungszwecke und Laufzeiten des Annuitätenkredits. Nach dem Lesen des Textes kann man sich die Materie des Annuitätendarlehens besser vorstellen.

Was ist überhaupt ein Annuitätenkredit?

Bei einem Annuitätenkredit handelt es sich um eine spezielle Darlehensform, bei der der Kreditnehmer eine bestimmte Kreditsumme durch festgelegte Raten in bestimmten Abständen an die Bank zurückzahlt. Diese Abstände sind in der Regel monatliche Kreditraten, können aber auch jährlich bezahlt werden. Wie das dem Kreditnehmer lieber ist und was die Bank eben genau anbietet. Diese bestimmte Kreditsumme kann frei vom Kreditnehmer gewählt werden, je nachdem wie viel er für seine Anschaffung braucht. Wichtig ist auch, dass eventuell anfallende Nebenkosten oder Zusatzkosten in die Kreditsumme mit eingerechnet werden. Sonst fehlt am Ende das Geld, das Darlehen ist aber schon beantragt.

Das Besondere hierbei ist die Höhe der Rate. Diese ist nämlich jeden Monat gleich, außer natürlich bei der aller letzten Rate. Hier muss der Kunde nur den noch offenen Stand zurückzahlen, der in der Regel unter der Höhe der normalen Rate liegt. Dann wäre das Darlehen vollständig zurückgezahlt. Eine Kreditrate besteht aus einer Tilgung (das ist die Höhe der Rückzahlung des Kredits, da der Kredit natürlich auch zurückgezahlt werden muss) und dem Zins (der davor auf eine bestimmte Zeit festgeschrieben wird). Zins und Tilgung zusammengerechnet ergeben die Annuität. Der Zins ist über die festvereinbarte Bindungsfrist fest. Da die Annuität (also der genaue Betrag, den ich als Kreditnehmer an die Bank zahlen muss) immer gleich ist, wird unsere Darlehensform auch Annuitätenkredit genannt.

Wenn ich dann also mein Darlehen fleißig in zum Beispiel monatlichen Raten zurückzahle, wird meine Kreditsumme ja immer kleiner. Das bedeutet, wenn meine Annuität ja immer gleich ist, sinkt mein Zins auch. Das liegt daran, dass der Zins immer aus der noch vorhandenen Kreditsumme berechnet wird. Die Tilgungsberechnung ist Annuität abzüglich vom Zins. Das heißt, dass die Tilgung im Laufe der Darlehenszeit immer steigt. Das ist für mich als Kreditnehmer aber natürlich nicht spürbar, weil ich einfach brav immer die gleiche Rate an mein Kreditinstitut zurückzahle.

Kreditrechner

Unterscheidungen vom Annuitätenkredit zum normalen Bankkredit

Ein normaler Bankkredit ist schwer zu definieren. Es soll aber zeigen, dass es Unterschiede gibt. Ein Bankkredit kann vieles sein. In der Regel handelt es sich hierbei um einen Privatkredit an eine Privatperson. Dieser ist normalerweise für den Konsum von Gütern bestimmt. Der Verwendungszweck ist hierbei aber unwichtig. Wichtig ist nur, dass ein Privatkredit nur von einer Privatperson aufgenommen werden kann. Bei einem Privatkredit kann frei gewählt werden, welche Darlehensform dahinter steht. Es muss nicht zwanghaft ein Annuitätendarlehen sein. Es kann sich auch um ein Tilgungsdarlehen handeln, bei dem nicht die Annuität (also das was ich auch wirklich immer an die Bank zahle) sondern die Tilgung im Mittelpunkt steht. Die Tilgung ist hier also immer gleichbleibend, die Annuität und der Zins im Laufe der Kreditrückzahlung sinken hingegen.

Auch gibt es noch ein endfälliges Darlehen, das von einer Bank ausgegeben werden kann. Hierbei zahlt der Kunde für eine bestimmte Dauer nur die Zinsen und die Tilgung erfolgt erst später in einer Summe. Sinn davon ist, sich die niedrigen Darlehenszinsen jetzt schon zu sichern. Weil wir nie wissen, wann die Zinsen für Kredite steigen oder sinken. Zurzeit geben die Banken Kredite recht billig an ihre Kunden aus. Ein normaler Bankkredit könnte auch ein Dispositionskredit sein, bei dem der Kreditnehmer sein Girokonto über einen bestimmten Zeitraum überzieht. Hier muss aber erst mal der Zinssatz überprüft werden, da diese Form des Kredits sehr teuer ist im Gegensatz zu einem Annuitätenkredit.

In welchen Situationen macht ein Annuitätendarlehen Sinn?

Ganz klar: wenn ich Planungssicherheit möchte und ich mich nicht auf Unvorhergesehenes stürzen möchte. Beim Tilgungsdarlehen zum Beispiel ist ja die monatliche tatsächliche Rückzahlung an die Bank immer unterschiedlich. Das heißt, ich kann nicht genau planen, wie viel abgebucht wird. So kann ich meinen Lebensunterhalt schwerer planen. Das bedeutet also, dass ein Annuitätenkredit vor allem bei Familien oder Kunden mit gleichbleibendem Einkommen Sinn macht. Hier weiß der Kunde genau, wie viel er an die Bank zu zahlen hat und bis wann. Er erhält einen genauen Plan, wann die Buchungen passieren und in welcher Höhe diese sind.

Einen Kredit allgemein kann der Kunden aufnehmen, wann er möchte. Es müssen natürlich die Voraussetzungen stimmen. Auch wenn der Kunde Geld noch auf Seite liegen hat, kann die Aufnahme eines Annuitätenkredits schon sinnvoll sein. Er kann sein freies Geld anderweitig besser einsetzen und von den zurzeit niedrigen Zinsen beim Kredit profitieren, da der Zinssatz ja auf eine bestimmte Zeit fest ist. Das muss aber natürlich genau gegengerechnet werden.

Voraussetzungen zur Gewährung von einem Annuitätenkredit

Nachfolgend nenne ich die Voraussetzungen, wann ich überhaupt ein Darlehen aufnehmen kann. Daraus ergeben sich dann die Merkmale, wann ich eben keinen Kredit bekomme. Diese Aussagen können aber nur pauschal genannt werden, weil jede Bank ein anderes Risiko eingeht. Eine Direktbank geht in der Regel mehr Risiko bei der Kreditvergabe ein, als eine regionale, kleinere Bank. Das Risiko des Kreditinstituts ist es ja, dass der Kunde seinen Kredit nicht mehr zurückzahlen kann. Um das Risiko zu mindern, werden verschiedene Vorentscheidungen getroffen.

Zuerst wird geschaut, ob der Kunde persönlich und wirtschaftlich kreditwürdig ist. Das bedeutet, wie seine persönliche Situation (Familienstand, Wohnort, Geburtsland, …) und seine finanzielle Seite (Gehalt, beschäftigt seit, unbefristeter Arbeitsvertrag, …) aussieht. Hat der Kunde nur einen Halbjahresarbeitsvertrag und will das Darlehen in 5 Jahren zurückzahlen, wird das natürlich schwierig. Auch die persönliche Situation ist der Bank wichtig, da sich hier gut ein Bild vom Kreditnehmer gemacht werden kann.

Um ein Darlehen aufzunehmen, muss ich auch kreditfähig sein. Darunter versteht man alle Menschen über 18, die auch geschäftsfähig sind. Das heißt, wer geschäftsfähig ist (also Rechtsgeschäfte auch wirklich abschließen kann), kann auch theoretisch einen Kredit abschließen. Ausnahmen gibt es trotzdem, welche aber hier den Rahmen sprengen würden.

Ebenso wichtig ist, dass die Schufa-Erklärung positiv ausfällt und somit unter anderem keine Kreditausfälle oder eine Insolvenzbeantragung drinnen stehen. Natürlich muss der Kunde sich die monatliche Gesamtrate (=Annuität) beim Annuitätenkredit auch leisten können. Das kann man recht leicht durch eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung prüfen. Die Bank hinterlegt selber festgelegte Haushaltspauschalen, nur dass man sich hier nicht bei der Darlehensbeantragung wundert.

Jede Bank legt selber aufgrund von Erfahrungen fest, wie viel ein Single, eine Familie mit oder ohne Kinder, im Monat zum Leben benötigt. Davon werden die Banken auch nicht abweichen, außer der Kunde braucht noch mehr Geld zum Leben. Darunter zählt das Einkaufen, Tanken, Kleidung und Ähnliches. Die Bank kann Sicherheiten verlangen, um sich noch besser abzusichern. Das wird in der heutigen Zeit aber nur noch bei größeren Krediten, wie Baufinanzierungen, gemacht.

Typische Verwendungszwecke von einem Annuitätenkredit

Der Kunde kann beim Annuitätenkredit grundsätzlich frei bestimmen, wofür das Geld sein soll. Beim Annuitätenkredit handelt es sich um einen der bekanntesten und meistgenutzten Ratenkredite bei den Banken. Wenn es sich um einen Autokauf handelt, wird die Bank in der Regel einen Autokredit ins Boot holen. Hierbei kann es sich aber ja auch um ein Annuitätendarlehen handeln, da es ja nur die Art und Höhe der Rückzahlung ist, die ein Annuitätenkredit ausmacht. Dass die Rate an die Bank eben immer gleich ist.

Wird das Annuitätendarlehen aber an einen bestimmten Zweck gebunden, zum Beispiel den Kauf oder Bau einer Immobilie, muss dies auch vom Kunden nachgewiesen werden. Hierbei handelt es sich dann um eine Baufinanzierung, die aber dann durch Sicherheiten für die Bank gesichert werden muss. Die Sicherheit bei einer Baufinanzierung wird zum größten Teil immer die Immobilie selber sein, da eine Immobilie natürlich die Kreditsumme am besten widerspiegelt. Dies erfolgt durch eine Grundschuldübertragung. Nachweisen kann der Kunde die Höhe der Kreditsumme durch seine ganzen Rechnungen, die er aus dem Bau oder Kauf seiner Immobilie heraus erhält. Die muss dann bei der Bank eingereicht und verwahrt werden.

Beantragung des Annuitätendarlehens

Ein Annuitätenkredit kann bei dem Kreditinstitut seiner Wahl beantragt werden. Die Bank wird dann die oben genannten Voraussetzungen prüfen und den Kredit gewähren oder eben nicht. Dann wäre ein persönliches Gespräch mit dem Banker des Vertrauens wichtig, um die genauen Details (wie Laufzeit, monatliche Höhe der Rückzahlung, Kreditsumme, Zinssatz) zu besprechen. Die dann getroffenen Merkmale werden in einem Kreditvertrag festgehalten und von dem Kreditnehmer und der Bank unterzeichnet und sind damit für beide bindend.

Natürlich gibt es auch Banken, wo ein Annuitätenkredit online angefragt und abgeschlossen werden kann. Hierbei bekommt der Kunde den Kreditvertrag dann über einen elektronischen Weg übermittelt. Der Kunde muss für sich entscheiden, was ihm lieber ist. Wichtig ist die genaue Aufklärung, dass der Kreditnehmer weiß, auf was er sich einlässt. Der Kunde hat beim Abschluss eines Darlehens immer die 14-tägige Widerspruchsfrist. Das heißt, wenn er das Darlehen innerhalb von 14 Tagen nach Abschluss doch nicht benötigt, kann er dieses kostenfrei kündigen.

Kosten beim Annuitätenkredit

Wie bei jedem normalen Kredit fallen Zinsen für die Gewährung des Darlehens an. Der Zinssatz ist beim Annuitätenkredit ja fest – innerhalb der Sollzinsbindungsfrist. Diese Frist besagt, wie lange der Zins für mich als Kunden fest ist und nicht änderbar ist. Steigt der Zins also am Kapitalmarkt während der Frist, habe ich trotzdem noch den günstigeren Zins zu zahlen, da er mir innerhalb der Frist zugesichert wurde. Die Sollzinsbindungsfrist wird von den meisten Banken auf maximal 10 Jahre begrenzt. Das ist aber unabhängig von der normalen Laufzeit des Annuitätenkredits. Zinsen werden also auch als Kosten genannt. Es gibt Banken, die für Annuitätendarlehen ohne Verwendungszweck Bearbeitungsgebühren verlangen. Diese müssen dann natürlich vom Kreditnehmer getragen werden.

Wenn es ein Annuitätenkredit mit einem Verwendungszweck (also beispielsweise Immobilie kaufen oder bauen) ist, kann auch eine Gebühr für die Grundbucheinschreibung anfallen, da die Banken ihre Sicherheiten natürlich schriftlich eingetragen haben möchten.
Weitere Kosten könnten die Bereitstellungszinsen sein. Das heißt, wenn der Kunde seinen Kredit beantragt hat, diesen aber in einer längeren Zeit nicht aufs Konto buchen lässt, fallen Bereitstellungszinsen für ihn an. Die Bank hat ja damit gerechnet, dass der Kunde das Geld braucht, und hält es für ihn also bereit. Das kostet der Bank im Hintergrund natürlich auch Geld, wenn das zu lange dauert.

Mögliche Laufzeiten beim Annuitätenkredit

Laufzeiten können entweder frei gewählt werden oder werden von der Bank aufgrund der gewünschten Höhe der Annuität ermittelt. Entweder sagt der Kunde bei Beantragung, wie viel er monatlichen zurückzahlen möchte an die Bank oder er sagt die Dauer der Laufzeit. Dann schlägt die Bank ihm automatisch die Höhe der Annuität vor. Bei Annuitätenkrediten ohne Verwendungszweck sind Laufzeiten von 6 Monaten bis 8 Jahre denkbar. Wenn ich natürlich ein Annuitätendarlehen für meine Immobilie aufnehme, sind längere Laufzeiten möglich. Hier sind Laufzeiten bis zu ungefähr 20 Jahren möglich. Die Sollzinsbindungsfrist ist aber ja, wie gesagt, hiervon unabhängig.

Tipps & Informationen aus unserem Ratgeberbereich

Fazit

Zusammenfassend ist zu sagen, dass ein Annuitätenkredit für verschiedene Sachen benutzt werden kann. Der Kunde weiß hierbei genau, wie viel er jeden Monat an die Bank zu zahlen hat. Das nennt man die Annuität. Beim Annuitätendarlehen steigt die Tilgung (also das, was die Kreditsumme im Laufe der Zeit mindert) und der Zins sinkt (da dieser immer von der noch bestehenden Kreditsumme berechnet wird). Durch die immer gleichbleibende Annuität kann der Kunde seine Ausgaben besser planen. Es können neben den Zinsen auch Bearbeitungsgebühren oder andere Gebühren anfallen, die der Kreditnehmer zu zahlen hat. Der Annuitätenkredit ist einer der gängigsten Darlehensformen. Um einen Kredit zu bekommen, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein, die die Bank im Voraus prüft.